ENERGIE FÜR HANDEL & VERSORGUNG
Konzept & Planungsmodell
KRAFTANKER LADEN. KÜHLEN. WEITERLAUFEN.
KI-Konzeptvisualisierung eines großen Lebensmittelmarkts mit Ladeplätzen, Anlieferung und eigenem Energiezentrum
DER ENERGIEANKER FÜR IHREN STANDORT

Wenn das Netz geht,
bleibt Ihr Markt
handlungsfähig.

Notstrom, Wärme und Ladeenergie.
Ein durchdachtes System für große Märkte, Kunden und Lieferflotten.

KI-Konzeptvisualisierung · keine realisierte Referenzanlage
3Leistungen.
Gemeinsam geplant.
250 kWElektrische Betriebsleistung
im Referenzmodell.
72 hWählbares Notstromziel.
Standortbezogen auslegen.
Was rechnet sich
an Ihrem Standort?
↗
NICHT DREIMAL PLANEN. EINMAL ZUSAMMENDENKEN.

Aus Energie wird
Versorgungssicherheit.

Ein großer Markt braucht verlässlichen Strom. Seine Kälteanlage braucht Energie. Und auf dem Parkplatz warten Kunden und Lieferfahrzeuge.

KRAFTANKER verbindet diese Aufgaben: ein für HVO freigegebenes Stromaggregat, Batteriespeicher, Wärmerückgewinnung und passende Ladetechnik. Die vorhandene Netzversorgung bleibt Teil eines intelligent geregelten Systems.

Ob sich die Kombination wirtschaftlich trägt, entscheidet nicht ein Prospektwert. Sondern Ihr tatsächlicher Bedarf – und eine Rechnung, die nichts doppelt zählt.

DAS KRAFTANKER-PRINZIP

Ein Energiezentrum.
Drei gute Gründe.

Normalbetrieb, Lastspitze und Netzausfall werden gemeinsam geplant. Jede Leistung hat einen klaren Weg und eine klare Grenze.

ENERGIEWEGE / FUNKTIONSSCHEMA
ENERGIEQUELLENachgewiesenes HVOTank & Lieferkonzept
ERGÄNZUNGÖffentliches Netz + PVNetz verbunden
KRAFTANKER

Erzeugen.
Speichern.
Steuern.

Generator · Batterie
Schutztechnik · Energiemanagement

Systemlogik: Normalbetrieb
PRIORITÄT 1Markt & kritische KühlungStrom nach Bedarf bereitstellen
THERMISCHE NUTZUNGWärme → Kälte / HeizungPassende Temperaturen und Abnahme
FLEXIBLE LEISTUNGPkw- & Lkw-LadenDynamisch verteilte Ladeleistung

Das Energiemanagement kombiniert Netz, gegebenenfalls PV, Speicher und Generator. Die Motorlaufzeit richtet sich nach nutzbarem Strom, Wärmebedarf und Kosten – nicht nach einem starren Dauerlauf.

Interaktive Funktionsdarstellung, keine Echtzeitdaten oder nachgewiesene Anlagensteuerung. Im Projekt werden Schutz, Regelung und Umschaltung geprüft.

Ausschnitt der KI-Konzeptvisualisierung: Energiezentrum neben dem Handelsstandort
GEPLANT FÜR DEN ENTSCHEIDENDEN MOMENT
01 / NOTSTROM & BETRIEBSSICHERHEIT

Das Licht geht aus.
Ihr Plan geht an.

Nicht alles auf einmal. Sondern das Richtige zuerst.

Kühlkreise, Steuerungen und vereinbarte Notbetriebsfunktionen erhalten Vorrang. Die Batterie überbrückt im geeigneten System den Übergang. Das Aggregat übernimmt die definierte Dauerlast.

1Sicher trennen. Netzfehler erkennen und den Standort elektrisch isolieren.
2Geordnet übernehmen. Kritische Verbraucher nach Schutz- und Wiederanlaufplan versorgen.
3Versorgung halten. Kraftstoff, Wartung und Leistungsreserve sichern.

Eine pauschal unterbrechungsfreie Vollversorgung wird nicht behauptet. Entscheidend sind die geplanten Stromkreise und die realen Abnahmetests.

Reserve und Betriebsdauer berechnen ↗
02 / WÄRME & KÄLTE

Was der Motor abgibt,
kann Ihr Markt gebrauchen.

Stromerzeugung und thermische Nutzung greifen ineinander. Wir rechnen mit nutzbarer Wärme, nicht mit der bloßen Summe aller Verluste.

BEISPIEL EINES AUSGELEGTEN BETRIEBSPUNKTS
240kW Antriebswärme
→
120kW Kälteleistung

Bei einem angenommenen Wärmeverhältnis von 0,5. Das ist nicht dieselbe Menge eingesparten Stroms.

Kälte ist der Nutzen.
Die Stromersparnis ist die Rechnung.

120 kW Kälte entsprechen bei einer elektrischen Vergleichsanlage mit Arbeitszahl 3 zunächst 40 kW Strombedarf. Werden 6 kW Hilfsstrom benötigt, verbleiben 34 kW vermiedener Strom.

Am warmen Ende müssen in diesem Beispiel rund 366 kW abgeführt werden. Rückkühlung, Pumpen und Platzbedarf sind deshalb Teil des Projekts.

Temperatur passt.

Normalkühlung, Tiefkühlung und Klimatisierung werden separat ausgelegt. Herstellerbereiche sind keine beliebig kombinierbaren Betriebspunkte.

Bedarf ist wirklich da.

Vorhandene Wärmerückgewinnung aus der Kältetechnik wird berücksichtigt. Nur der verbleibende Heizbedarf zählt zusätzlich.

Jede kWh nur einmal.

Wärme für Absorptionskälte wird nicht nochmals als Heizwärme gutgeschrieben. Ungenutzte Anteile bleiben sichtbar.

03 / KUNDEN & LIEFERFLOTTEN

Während eingekauft wird.
Während ausgeladen wird.

Zwei Zielgruppen, unterschiedliche Abläufe. Ein gemeinsames Energiemanagement.

Pkw-Ladeplätze am Markt in der KI-Konzeptvisualisierung
KUNDENLADEN

Der Einkauf wird
zum Ladefenster.

Mehrere gut erreichbare Stellplätze statt einer einzigen maximalen Leistungszahl. Transparente Tarife, einfaches Bezahlen und dynamisch geteilte Leistung.

8 Pkw-Plätze im Grundmodell30 kWh je Vorgang angenommen
Ladeabsatz selbst einstellen ↗
LKW-ZWISCHENLADUNG

Die Ware kommt rein.
Die Energie auch.

Ein passender elektrischer Liefer-Lkw kann ein abgestimmtes Zeitfenster zum Zwischenladen nutzen. Eigene Fahrwege, passende CCS-Technik und eine Vereinbarung mit der Spedition sind Voraussetzung.

187,5 kWhrechnerisch am Ladezähler

Energie = tatsächliche mittlere Leistung × Zeit. Keine Ladegarantie; Akkustand, Temperatur, Ladekurve und verfügbare Standortleistung begrenzen den Vorgang.

BRENNSTOFF, ABGABEN & KOSTEN

Was entfällt.
Was bleibt. Was dazukommt.

Eine belastbare Kalkulation trennt die Preisbestandteile. „Bio“ bedeutet nicht automatisch „steuerfrei“.

BestandteilBehandlung im KonzeptIm Rechner
Energiesteuer auf BrennstoffEntlastung prüfen Nach § 53 EnergieStG bei erfüllten Voraussetzungen und nachgewiesenem konkretem Tarif. Nicht pauschal 47,04 ct für jedes HVO.Lieferpreis und angenommene Erstattung getrennt. Abschaltbar.
CO&sub2;-Kosten nach BEHGNullansatz möglich Für nachgewiesene anrechenbare Biomasseanteile. Keine Behauptung lokaler Emissionsfreiheit.Kein zusätzlicher Rabatt vom HVO-Angebot. Keine doppelte Gutschrift.
StromsteuerRegeltarif angesetzt 2,05 ct/kWh. Eine qualifizierte örtliche KWK-Befreiung ist gesondert zu prüfen.Optionales Befreiungsszenario; standardmäßig nicht vorausgesetzt.
NetzbezugMenge kann sinken Eigener nutzbarer Strom und vermiedene Kompressorkälte reduzieren die bezogene Arbeit.Nur variabler Arbeitspreis als Ersparnis. Keine automatische Streichung von Grund- oder Leistungspreisen.
Brennstoff, Wartung, AbgaseBleibt / kommt hinzu HVO-Beschaffung, Motorservice, Verschleiß, Abgasnachbehandlung und Betrieb.Eigene Positionen, einschließlich Überholungsreserve. Keine kostenlosen Betriebsstunden.
Kältetechnik & InvestitionZusätzliche Technik Wärmetauscher, Absorption, Rückkühlung, Hydraulik, Inselnetz und Speicher.Einzelbudgets, Reserve und annualisierte Kapitalkosten. Kein verschwiegenes Nebenprojekt.
UmsatzsteuerNettovergleich Betrieblich voller Vorsteuerabzug unterstellt; Endkundenpreis für Pkw brutto.Brutto-Pkw-Tarif wird durch 1,19 geteilt.

Tatsächlicher Ersatzstrom wird steuerlich separat bewertet. Die §-53-Jahresannahme darf nicht ungeprüft auf nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 StromStG befreite Ersatzstrommengen übertragen werden.

KRAFTANKER STANDORTRECHNER

Keine Wunderrechnung.
Ihre Rechnung.

Große Märkte und Logistikstandorte durchrechnen. Jeden Ansatz verändern. Beide Versorgungsvarianten direkt vergleichen.

Offene Modellannahmen · keine verbindlichen Angebote.Jahresbilanz ohne Lastgangsimulation. Preis- und Leistungsansätze sind veränderbar; sie werden nicht als aktuelle Lieferkonditionen behauptet. Negativergebnisse bleiben sichtbar.

Ihr Standort

Flächenkennwert 289 kWh/m² und Kälteanteil 52 % sind EHI-Vergleichswerte. Alle anderen Voreinstellungen sind Planungsannahmen.

DIE GESAMTE BILANZ

Jede Energiemenge.
Jeder Kostenblock.

1. Strom- und Wärmebilanz

Elektrische Versorgung am Standortbus

Rückgewinnbare Motorwärme

BilanzpositionJahresmengeRechenweg / Bedeutung

Jährliche Übereinstimmung beweist keine zeitliche Deckung. Der Nutzbarkeitsfaktor ersetzt keine Viertelstundensimulation. Überschüsse werden ohne Erlös angesetzt; ihre Brennstoffkosten bleiben enthalten.

2. Jahreskosten, Ladeerlöse und echter Variantenvergleich
Position · netto pro JahrKRAFTANKERNetz + Laden + separates Notstromsystem

Gleichwertiger Vergleich unter den eingestellten Budgets. Bestehende elektrische Kältetechnik bleibt für Spitzen/Reserve erhalten; ihr gemeinsamer Basisaufwand ist in beiden Varianten nicht erneut angesetzt. Variable Netzpreise enthalten den vermeidbaren Arbeitspreis, nicht pauschal alle Anschlusskosten.

3. Investition: alle Einzelpositionen verändern

Freie Planungsbudgets, keine Angebote und keine Herstellerpreise. Technische Größenänderungen skalieren diese Budgets nicht automatisch. Beide Alternativen müssen dieselbe vereinbarte Ersatzstrom- und Ladeleistung liefern.

KRAFTANKER

Gleichwertige Netzalternative

Bestand fair behandeln.

Vorhandenen Trafo oder vorhandene Notstromtechnik nicht noch einmal als Neuinvestition bewerten. Entsprechende Positionen auf den tatsächlichen zusätzlichen Aufwand setzen.

Was das Budget umfasst.

Keine Grundstückskäufe, neuen PV-Anlagen oder vollständigen Neubauten der regulären Kältetechnik. Unbekannte Sonderkosten sind zu ergänzen. Finanzierung und Abschreibung werden nicht doppelt angesetzt.

4. Sensitivität: HVO-Preis gegen Netzstrompreis

Annualisierter Vorteil von KRAFTANKER in Tausend Euro pro Jahr. Brennstoffpreise sind effektive Nettopreise nach Entlastung; Netzstrompreise betreffen den vermeidbaren variablen Anteil. Keine Preisprognose.

Grün = positiver rechnerischer Unterschied. Braun = negativer Unterschied. Alle anderen Einstellungen bleiben unverändert.

5. Rechenregeln, Grenzen und Nachweise

Die wichtigsten Formeln

Stromerzeugung = Betriebsleistung × Jahresstunden. Brennstoff = erzeugte kWh × Liter je kWh. Nutzbarer Strom = Erzeugung abzüglich Erzeugungs-/Speicherverluste, begrenzt durch Nutzbarkeitsfaktor und Bedarf nach PV.

Absorptionskälte = tatsächlich genutzte zugeteilte Wärme × Wärmeverhältnis. Vermiedener Kältestrom = Kälte ÷ Arbeitszahl der Vergleichsanlage minus Hilfsstrom. Direkte Wärmenutzung erhält nur ihren separat zugeteilten Anteil.

Netzalternative = derselbe Markt vor Absorptionskälte + dieselben Ladevorgänge + gleichwertiger separater Ersatzstrom. Dieselben PV-Eigenverbrauchsmengen werden jeweils auf den Jahresbedarf begrenzt.

Annuität = Investition × i ÷ [1 − (1+i)−n]. Bei 0 % Zins: Investition ÷ Laufzeit. Diese annualisierten Kapitalkosten sind kein exaktes Kreditangebot. Restwert und Ertragsteuern sind nicht modelliert.

Was bewusst nicht als Ertrag erscheint

Keine Förderung, keine THG-Quoten-Erlöse, keine unbestätigten Netzentgeltvorteile, kein Verkauf ungenutzter Wärme, keine vermiedenen Ausfallschäden und keine fiktive Bereitschaftsgebühr. Der Wert eines einzelnen vermiedenen Schadens wird nicht jedes Jahr als sicherer Cashflow verbucht.

Was vor einer Investitionsentscheidung fehlt

15-Minuten-Lastgang und reales Batterie-Dispatch-Modell, jahreszeitliche Wärme-/Kältekennfelder, schriftliche Dauerlast- und HVO-Freigaben, Abgas- und Schallnachweise, Netzzusage, konkrete Lieferangebote, Steuer-/Messkonzept und eine verbindliche Gesamtverantwortung für die Anlage.

Stromsteuer wird vereinfacht auf den nutzbaren Generatorstrom angesetzt; tatsächliche Messpunkte und Entnahmen sind gesondert zu bestimmen. Kraftstoff-Lagerbestand und Erstattungsfristen können zusätzliches Working Capital erfordern. Betriebsstunden enthalten im Modell keinen gesonderten realen Netzausfall. Eine Anpassung des Notstromziels ändert das Investitionsbudget nicht automatisch.

Fachliche Ausgangsidee: bereitgestellte Konzeptunterlage „Elektro-Auto mit Diesel betreiben“, insbesondere S. 113–120. Größere Standorte, Kälteintegration und Variantenvergleich sind die hier entwickelte Erweiterung. Keine der angenommenen Anlagenleistungen wird als Herstellerzusage ausgegeben.

IHRE GEPLANTE RESERVE

Wie lange bleibt
das Wichtige versorgt?

Kritische Last, gesicherter Ladezustand und nutzbarer Kraftstoffvorrat. Hier wird die Versorgung nicht mit einem vollen Prospekttank verwechselt.

Batteriereserve für Überbrückung
Kraftstoffbasierte Ersatzstromdauer
Angesetzter Ersatzstromverbrauch
Verfügbare Generator-Dauerleistung netto

Rechenziel, keine Verfügbarkeitsgarantie. Die Verbrauchskurve bei Teillast und alle Umschalt-/Anlaufbedingungen müssen nachgewiesen werden. Batteriezeit und Tankdauer werden hier nicht zu einer vermeintlich garantierten Gesamtzeit addiert.

KRAFTANKER WISSEN

Erst verstehen.
Dann sicher entscheiden.

20 vertiefende Artikel. Technische Grundlagen, wirtschaftliche Zusammenhänge und konkrete Prüfpunkte für Ihr Projekt.

VOM STANDORT ZUM SYSTEM

Sechs Schritte.
Ein gemeinsamer Plan.

Keine isolierten Geräteangebote. Sondern ein definiertes Zusammenspiel von Bedarf, Technik, Kosten und Verantwortung.

01

Bedarf aufnehmen.

Stromlastgang, Kältetemperaturen, Restwärme und Anlieferung. Kritische Verbraucher festlegen.

02

Varianten rechnen.

KRAFTANKER und gleichwertige Netzversorgung vergleichen. Preisgrenzen und fehlende Daten sichtbar machen.

03

Machbarkeit klären.

Dauerlast, HVO, Emissionen, Genehmigung, Steuer und Messkonzept vor Bestellung prüfen.

04

Verbindlich anbieten.

Komponenten, Schnittstellen, Garantiewerte, Betrieb und Kosten eindeutig vereinbaren.

05

Aufbauen & testen.

Integration, Netztrennung, Schwarzstart und kritische Wiederanläufe unter realen Bedingungen abnehmen.

06

Messen & betreiben.

Nutzenergie, Verbrauch und Verfügbarkeit dokumentieren. Wartung und Kraftstoffreserve sichern.

DER NÄCHSTE KONKRETE SCHRITT

Ihr Standort.
Eine belastbare Anfrage.

Aus Ihren Rechenwerten wird eine strukturierte Projektgrundlage.

Beschreiben Sie den Standort und ergänzen Sie die wichtigsten Nachweise. Die Anfragevorlage übernimmt die aktuellen Modellwerte und benennt offene Punkte. Sie versenden sie anschließend selbst.

Lokaler Projektassistent: kein Backend, keine automatische Kontaktaufnahme und kein verbindlicher Auftrag. Anbieter ist die Farmacon Invest GmbH. Sie erhalten eine Vorlage zur eigenen Weitergabe.

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